| Beitrag vom 09.04.2008, 13:23 Uhr | Kaum noch Zeit für mich! |
Dokumentation ein Übles muss in der täglichen Arbeit!
Es ist zum Haare ausreißen, täglich ist man allein mit nun 8 Jugendlichen, obwohl wir eigentlich nur für 7 Jugendliche ausgerichtet sind.
Na, ja meine Kollegin darf jetzt voll arbeiten, bei sieben hat sie nur eine 0,7 Stelle, aber was nutzt es mir wenn sie nun ständig krankgeschrieben ist?
Manchmal frage ich mich still und leise, was ist mit den jungen Leuten nur los?
Sie ist 22 Jahre alt und ständig krank und Pünktlichkeit ist auch ein Fremdwort für sie!
Ich bin in der Zwischenzeit schon 50 Jahre alt, aber solche Schwachheiten wie Unpünktlichkeit oder ständig vorgeschobene Krankheiten sind mir fremd und ich stehe zum Glück nicht alle da.
Mein Kollege der ein paar Jahre jünger ist auch wesentlich stabiler, er hält sich durch Sport fit.
Zumal wir Erwachsenen ein Vorbild für diese Kinder und Jugendlichen darstellen!
Wie will ich sonst einem Jugendlichen erklären, dass er pünktlich auf seiner Arbeit oder in der Schule erscheinen soll, wenn ich selber ständig zu spät komme?
09.04.08
Das mit der jungen Kollegin hat sich in der Zwischenzeit auch erledigt, sie ist raus!
Ich hasse es ja anderen Menschen zu sagen, dass die Probezeit leider nicht bestanden ist, aber bei soviel Unzuverlässigkeit geht es nicht anders.
Wir haben nun ständig für sie mitgearbeitet, dem entsprechend war es mir auch nicht mehr möglich mich um meinen Blog oder andere private Dinge zu kümmern.
Gerade als Innewohnender ist es aber besonders wichtig, nicht die eigenen Dinge aus den Augen zu verlieren.
Zumal die Eltern, die Jugendämter und die Jugendlichen ständig der Meinung sind, dass ich immer zur Verfügung stehn muss.
Also jederzeit verfügbar bin!
Besonders wenn ich mir meinen Blog ansehe, es ist als wäre ich Alleinerziehend! Für nichts mehr Zeit!
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